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Dafür verabreden sich die Paare oft schon Wochen zuvor in Foren wie Secret. Auch die Verheirateten Nina 27 und Conny 30 haben sich online mit einem anderen Ehepaar kurzgeschlossen und sind dafür über Kilometer angereist. Den Heiratsantrag gabs vor einem Jahr auf so einer Party. Die beiden leben aus, was viele Paare gerne ausprobieren würden, sich aber nicht trauen: Ich konnte ihm nie ehrlich sagen, dass ich mal etwas Neues ausprobieren wollte.

Liierte Paare, die im Club getrennte Wege gehen, sind unter jungen Leuten eher selten. Grundschullehrer Jo, 42, und Freundin Saskia, 32, hingegen führen seit zehn Jahren eine offene Beziehung. Jo fasst es pragmatisch zusammen: Und hier leihe ich mir mal einen Ferrari aus und fahr mit dem ein bisschen. Wir wagen uns noch einmal nach oben. Eine Frau schreit sich gerade ekstatisch zum Orgasmus. Neugierig luren wir durch die Löcher und erspähen im schummrigen Licht drei nackte Menschen, ineinander verknotet.

Ein letzter Aufschrei, dann verstummt die Frau und das Knäuel löst sich auf. Gegen drei Uhr leert sich der Club. Wir nehmen an der Bar noch einen Absacker. Matthias, ein promovierter Physiker, spricht uns an: Insgeheim habe ich mir mehr erhofft. Er ist Hobbyfotograf und zeigt uns seine eindrucksvollen Porträts am PC. Wir trinken teuren Whisky und diskutieren über Fernreisen und Kunst. In den Morgenstunden verabschieden wir uns, tauschen Nummern und fragen uns, welcher Teil des Abends surrealer war.

Ich lernte zwei Mädels auf einer Party kennen, die mich spontan in einen Swingerclub entführten. Wir hatten dort einen Dreier und seitdem habe ich Blut geleckt. Ich gehe alle drei bis vier Wochen. An einem guten Abend habe ich drei- bis viermal Sex. Für uns ist es ein Hobby! Ich war 17 Jahre verheiratet, Liebe und Sex waren für mich nie trennbar.

Aber ich wusste ja von Raffaelas Neigung, also wollte ich es irgendwann auch mal ausprobieren. Gleich am ersten Abend sind wir mit einem Paar nach oben gegangen. Wir haben sogar die Partner getauscht und rumgemacht. Das war so erregend, dass es uns noch wochenlang zu Hause beschäftigt hat.

Wir sehen es als Abenteuer, als Bereicherung für unsere Beziehung. Einfach mal abschalten vom Alltagsstress. Grundsätzlich haben wir aber vereinbart, dass wir nie Geschlechtsverkehr beim Tausch haben. Raffaela hätte zwar kein Problem damit, aber ich möchte gar nicht mit einer anderen Frau schlafen.

Alleingänge sind auch tabu, sonst brauchen wir ja keine Beziehung führen. Wir behaupten sogar, unsere Beziehung ist ehrlicher als die meisten anderen — jeder steht zu seinen Bedürfnissen, wir machen alles nach Absprache und immer zusammen. Das Publikum hier ist sehr respektvoll, keiner grabscht einfach drauflos, es ist sogar angenehmer als in einem normalen Club.

Für uns ist es wie ein ganz normales Hobby. Sobald wir hier sind, bewegen wir uns in einer anderen Welt. Die Zeit ist begrenzt und danach gehen wir nach Hause und führen wieder unser ganz normales Leben. Es geht nicht nur um Partnertausch oder Gruppensex. Da Steffi bi ist, suchen wir immer ein Paar mit einer bisexuellen Frau.

Während sich die Frauen vergnügen, schauen wir Männer zu und als Krönung hat jeder danach mit seiner Partnerin Sex. Du kannst hier tanzen, wie du willst, dich bewegen, wie du willst, und anziehen, was du willst. Unsere Outfits sind immer eine Art Verkleidung. Wer in dem Club war, bleibt bei der grellen morgendlichen Heimfahrt im Berliner Bus- und Bahnverkehr ein wohlgehütetes Geheimnis.

Drinnen empfängt uns die freundliche Besitzerin, die uns in einen kurzen Plausch verwickelt und dann noch einmal darauf hinweist, die Mäntel beim oberkörperfreien, ausgelassenen Personal abzugeben. Doch erst einmal folgt der obligatorische Gang auf die Toilette. Die Scham an der Tür abzulegen, hat bei mir leider nicht ganz funktioniert.

Obwohl uns viele leichtbekleidete Clubgänger entgegenströmen, ist es mir wohler, den Jumpsuit auf dem Klo wieder auf seine richtige Seite zu drehen. Und seinen Zweck, den Einlass in den Fetischclub zu sichern, hat mein Outfit ja allemal erfüllt. Beim Revierrundgang wird klar: Dieser Club lässt tatsächlich keine Wünsche offen. Die Wände zieren Bilder von sexuellen Praktiken, für die man in einigen arabischen Ländern mindestens lebenslänglich hinter Gitter landen würde. Und das letzte Abendmahl wurde malerisch kurzerhand in eine Sexorgie uminterpretiert.

Auf der Tanzfläche wiegt sich eine leichtbekleidete, pulsierende Menschenmasse. Letzteren möchte man jedoch lieber im Schaukelstuhl mit seinen drei Enkeln und einem Bilderbuch in der Hand sehen, als nackt und ein wenig verzweifelt auf der Suche nach einem masturbatorischen Erlebnis im Fetischclub. Allerdings beeindruckt uns das Durchhaltevermögen der penisreibenden Ü Generation.

Mehrere Stunden kann man diese Spezies bei derartiger Beschäftigung beobachten. Ein Glück gibt es Wundheilsalben. Etwas abseits sitzt eine Frau sanft an ihre Geige geschmiegt. Nachdem sie im KitKat wohl eher nicht zur musikalischen Untermalung gebucht war, vermute ich, dass sie wohl objektophil ist, und zusammen mit der Geige ihre sexuellen Erfahrungen teilen möchte.

Da wirkt die Domina, die ebenfalls durch den Club stolziert, einen nackten, älteren Herrn an einer Lederleine hinter sich herziehend, beinah gewöhnlich. Dann wird meine Freundin von einem Mann in Gladiatorenrock angesprochen, der ihr stolz erzählt, dass seine Familie denkt, er würde jedes Wochenende auf Montage nach Berlin fahren. Tut er natürlich nicht, dafür hat er sich aber einen Penisring umgeschnallt. Ich kann mich nicht überwinden, bei diesem Treiben mitzumachen.

Die vielen fast nackten Körper überfordern mich. Während man sich in einem normalen Club lediglich vorstellen kann, was sich unter den verschwitzten Kleidern versteckt, bekommt man es hier auf dem Silbertablett serviert.

Es gibt eben doch einen erheblichen Unterschied zwischen frivolen Fantasien und schwitzenden Körpern, denen man nicht entkommen kann. Zugleich verstört und fasziniert sitze ich mit meinen Freundinnen nach unserer Reviererkundung in der oberen Clubetage mit Blick auf die Tanzfläche. Mit jeweils nur einer Pobacke rutschen wir nervös über die Ledercouches — wie oft werden die wohl desinfiziert? Der tiefe Zug an der Zigarette beruhigt.

Um uns herum streunen Männer auf der Suche nach Befriedigung. Von diesem Anblick habe ich allerdings erst einmal genug. Total abgeturnt von jeglichen sexuellen Fantasien hoffe ich, dass ich von diesem Erlebnis keine nachhaltigen Schäden davontragen werde.

Bei dem Gedanken an alles, was mir zuvor Lust bereitet hat, möchte ich mir nun einfach nur noch die Decke über den Kopf ziehen. Ich fühle mich wie ein Lamm im Raubtiergehege und frage mich, wie ich schnellstmöglich hier wegkommen kann. Und träume gleichzeitig vom Clubbesuch am Vortag, an dem bestimmt nicht weniger Leute auf der Suche nach sexuellen Erlebnissen unterwegs waren.

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Die Meute reagiert fast geschockt, als mitten im Gewimmel plötzlich ein Mann seine Hose runterlässt, eine Frau sich vor ihn kniet und ihn genüsslich mit einem Blowjob verwöhnt. Solche Bilder bleiben aber die Ausnahme. Sichtlich erschöpft, aber glücklich läuft uns Zoe von vorhin über den Weg: Den ganzen Abend über schmust sie schon wie ein verliebter Teenie mit dem selben Mann herum. Während Zoe völlig euphorisch ist und auf jeden Fall wiederkommen will, gibt sich Laila zurückhaltend: Du sitzt beim Essen und plötzlich läuft eine Horde Männer in Boxershorts rein und du fragst dich — sind wir eigentlich im Zeltlager?

Und die ganzen Frauen sehen aus, als wären sie im Tourbus von irgendeinem Stripclub angereist. Ich war vorhin oben und als der Typ sein Publikum bemerkte, hat er losgerammelt wie im Hardcore-Porno. Erotisch war das nicht. Obwohl es eine gemischte Party ist, fällt die hohe Pärchendichte auf.

Laut einer Studie der Swingerplattform Eps-community. Dafür verabreden sich die Paare oft schon Wochen zuvor in Foren wie Secret. Auch die Verheirateten Nina 27 und Conny 30 haben sich online mit einem anderen Ehepaar kurzgeschlossen und sind dafür über Kilometer angereist.

Den Heiratsantrag gabs vor einem Jahr auf so einer Party. Die beiden leben aus, was viele Paare gerne ausprobieren würden, sich aber nicht trauen: Ich konnte ihm nie ehrlich sagen, dass ich mal etwas Neues ausprobieren wollte. Liierte Paare, die im Club getrennte Wege gehen, sind unter jungen Leuten eher selten. Grundschullehrer Jo, 42, und Freundin Saskia, 32, hingegen führen seit zehn Jahren eine offene Beziehung. Jo fasst es pragmatisch zusammen: Und hier leihe ich mir mal einen Ferrari aus und fahr mit dem ein bisschen.

Wir wagen uns noch einmal nach oben. Eine Frau schreit sich gerade ekstatisch zum Orgasmus. Neugierig luren wir durch die Löcher und erspähen im schummrigen Licht drei nackte Menschen, ineinander verknotet.

Ein letzter Aufschrei, dann verstummt die Frau und das Knäuel löst sich auf. Gegen drei Uhr leert sich der Club. Wir nehmen an der Bar noch einen Absacker.

Matthias, ein promovierter Physiker, spricht uns an: Insgeheim habe ich mir mehr erhofft. Er ist Hobbyfotograf und zeigt uns seine eindrucksvollen Porträts am PC. Wir trinken teuren Whisky und diskutieren über Fernreisen und Kunst. In den Morgenstunden verabschieden wir uns, tauschen Nummern und fragen uns, welcher Teil des Abends surrealer war. Ich lernte zwei Mädels auf einer Party kennen, die mich spontan in einen Swingerclub entführten.

Wir hatten dort einen Dreier und seitdem habe ich Blut geleckt. Ich gehe alle drei bis vier Wochen. An einem guten Abend habe ich drei- bis viermal Sex.

Für uns ist es ein Hobby! Ich war 17 Jahre verheiratet, Liebe und Sex waren für mich nie trennbar. Aber ich wusste ja von Raffaelas Neigung, also wollte ich es irgendwann auch mal ausprobieren. Gleich am ersten Abend sind wir mit einem Paar nach oben gegangen. Wir haben sogar die Partner getauscht und rumgemacht.

Das war so erregend, dass es uns noch wochenlang zu Hause beschäftigt hat. Wir sehen es als Abenteuer, als Bereicherung für unsere Beziehung. Einfach mal abschalten vom Alltagsstress.

Grundsätzlich haben wir aber vereinbart, dass wir nie Geschlechtsverkehr beim Tausch haben. Raffaela hätte zwar kein Problem damit, aber ich möchte gar nicht mit einer anderen Frau schlafen.

Zwei Freundinnen haben mich überredet, dem berüchtigten Berliner Fetischclub KitKat mal einen Besuch abzustatten — um das, was man sich so mit Hilfe von Internetfilmchen und erotischer Hausfrauenliteratur zusammenfantasiert hat, mal im echten Leben zu erfahren. Wir recherchieren im Internet den Dresscode für den Club im Internet: Meine Freundinnen hüllen sich in transparente Outfits , ich probiere es mit einem Jumpsuit mit tiefem Rückenausschnitt.

Beim gegenseitigen Style-Check wird dieser allerdings für zu brav befunden, immerhin wollen wir nicht riskieren, an der Tür abgelehnt zu werden. In lange Mäntel gehüllt begeben wir uns auf den Weg zum Club. Dort angekommen empfängt uns der Türsteher mit einem skeptischen Blick: Habt ihr noch was Sexies zum Anziehen mit bei?

Er mustert uns kurz, nickt uns aber dann zur zweiten Tür durch. Der Eintritt kostet 10 Euro. Es gibt keinen Stempel. Wer in dem Club war, bleibt bei der grellen morgendlichen Heimfahrt im Berliner Bus- und Bahnverkehr ein wohlgehütetes Geheimnis.

Drinnen empfängt uns die freundliche Besitzerin, die uns in einen kurzen Plausch verwickelt und dann noch einmal darauf hinweist, die Mäntel beim oberkörperfreien, ausgelassenen Personal abzugeben. Doch erst einmal folgt der obligatorische Gang auf die Toilette.

Die Scham an der Tür abzulegen, hat bei mir leider nicht ganz funktioniert. Obwohl uns viele leichtbekleidete Clubgänger entgegenströmen, ist es mir wohler, den Jumpsuit auf dem Klo wieder auf seine richtige Seite zu drehen.

Und seinen Zweck, den Einlass in den Fetischclub zu sichern, hat mein Outfit ja allemal erfüllt. Beim Revierrundgang wird klar: Dieser Club lässt tatsächlich keine Wünsche offen. Die Wände zieren Bilder von sexuellen Praktiken, für die man in einigen arabischen Ländern mindestens lebenslänglich hinter Gitter landen würde.

Und das letzte Abendmahl wurde malerisch kurzerhand in eine Sexorgie uminterpretiert. Auf der Tanzfläche wiegt sich eine leichtbekleidete, pulsierende Menschenmasse.

Letzteren möchte man jedoch lieber im Schaukelstuhl mit seinen drei Enkeln und einem Bilderbuch in der Hand sehen, als nackt und ein wenig verzweifelt auf der Suche nach einem masturbatorischen Erlebnis im Fetischclub. Allerdings beeindruckt uns das Durchhaltevermögen der penisreibenden Ü Generation. Mehrere Stunden kann man diese Spezies bei derartiger Beschäftigung beobachten.

Ein Glück gibt es Wundheilsalben. Etwas abseits sitzt eine Frau sanft an ihre Geige geschmiegt. Nachdem sie im KitKat wohl eher nicht zur musikalischen Untermalung gebucht war, vermute ich, dass sie wohl objektophil ist, und zusammen mit der Geige ihre sexuellen Erfahrungen teilen möchte. Da wirkt die Domina, die ebenfalls durch den Club stolziert, einen nackten, älteren Herrn an einer Lederleine hinter sich herziehend, beinah gewöhnlich.

Dann wird meine Freundin von einem Mann in Gladiatorenrock angesprochen, der ihr stolz erzählt, dass seine Familie denkt, er würde jedes Wochenende auf Montage nach Berlin fahren. Tut er natürlich nicht, dafür hat er sich aber einen Penisring umgeschnallt. Ich kann mich nicht überwinden, bei diesem Treiben mitzumachen. Die vielen fast nackten Körper überfordern mich. Während man sich in einem normalen Club lediglich vorstellen kann, was sich unter den verschwitzten Kleidern versteckt, bekommt man es hier auf dem Silbertablett serviert.



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Wir hatten dort einen Dreier und seitdem habe ich Blut geleckt. Ich gehe alle drei bis vier Wochen. An einem guten Abend habe ich drei- bis viermal Sex. Für uns ist es ein Hobby! Ich war 17 Jahre verheiratet, Liebe und Sex waren für mich nie trennbar. Aber ich wusste ja von Raffaelas Neigung, also wollte ich es irgendwann auch mal ausprobieren. Gleich am ersten Abend sind wir mit einem Paar nach oben gegangen.

Wir haben sogar die Partner getauscht und rumgemacht. Das war so erregend, dass es uns noch wochenlang zu Hause beschäftigt hat. Wir sehen es als Abenteuer, als Bereicherung für unsere Beziehung. Einfach mal abschalten vom Alltagsstress. Grundsätzlich haben wir aber vereinbart, dass wir nie Geschlechtsverkehr beim Tausch haben. Raffaela hätte zwar kein Problem damit, aber ich möchte gar nicht mit einer anderen Frau schlafen. Alleingänge sind auch tabu, sonst brauchen wir ja keine Beziehung führen.

Wir behaupten sogar, unsere Beziehung ist ehrlicher als die meisten anderen — jeder steht zu seinen Bedürfnissen, wir machen alles nach Absprache und immer zusammen. Das Publikum hier ist sehr respektvoll, keiner grabscht einfach drauflos, es ist sogar angenehmer als in einem normalen Club. Für uns ist es wie ein ganz normales Hobby. Sobald wir hier sind, bewegen wir uns in einer anderen Welt. Die Zeit ist begrenzt und danach gehen wir nach Hause und führen wieder unser ganz normales Leben.

Es geht nicht nur um Partnertausch oder Gruppensex. Da Steffi bi ist, suchen wir immer ein Paar mit einer bisexuellen Frau. Während sich die Frauen vergnügen, schauen wir Männer zu und als Krönung hat jeder danach mit seiner Partnerin Sex.

Du kannst hier tanzen, wie du willst, dich bewegen, wie du willst, und anziehen, was du willst. Unsere Outfits sind immer eine Art Verkleidung. Wir tauchen in eine andere Welt ein und werden andere Personen. In normale Clubs gehen wir nicht mehr — sobald du dort etwas aufreizender gekleidet bist oder tanzt, wirst du schief angeglotzt. Hier können wir Frauen ein Kompliment machen, ohne dass sie uns gleich eine knallen. Sex heute Abend wäre natürlich das Sahnehäubchen, aber ich bin nicht enttäuscht, wenn es nicht passiert.

Ehrlich gesagt überfordert mich meine Konkurrenz gerade ziemlich, weil die Männer sehr attraktiv sind, und da fragt man sich unweigerlich, ob man als Normalo überhaupt zum Zug kommt.

Daher bin ich auch unschlüssig, ob ich noch mal zu so einer Party gehe. Die vielen fast nackten Körper überfordern mich. Während man sich in einem normalen Club lediglich vorstellen kann, was sich unter den verschwitzten Kleidern versteckt, bekommt man es hier auf dem Silbertablett serviert. Es gibt eben doch einen erheblichen Unterschied zwischen frivolen Fantasien und schwitzenden Körpern, denen man nicht entkommen kann. Zugleich verstört und fasziniert sitze ich mit meinen Freundinnen nach unserer Reviererkundung in der oberen Clubetage mit Blick auf die Tanzfläche.

Mit jeweils nur einer Pobacke rutschen wir nervös über die Ledercouches — wie oft werden die wohl desinfiziert?

Der tiefe Zug an der Zigarette beruhigt. Um uns herum streunen Männer auf der Suche nach Befriedigung. Von diesem Anblick habe ich allerdings erst einmal genug. Total abgeturnt von jeglichen sexuellen Fantasien hoffe ich, dass ich von diesem Erlebnis keine nachhaltigen Schäden davontragen werde. Bei dem Gedanken an alles, was mir zuvor Lust bereitet hat, möchte ich mir nun einfach nur noch die Decke über den Kopf ziehen. Ich fühle mich wie ein Lamm im Raubtiergehege und frage mich, wie ich schnellstmöglich hier wegkommen kann.

Und träume gleichzeitig vom Clubbesuch am Vortag, an dem bestimmt nicht weniger Leute auf der Suche nach sexuellen Erlebnissen unterwegs waren. Der Lieblingssport von Journalisten?

Sich bescheuerte Begriffe für gesellschaftliche Phänomene ausdenken. Die Unwahrheit hat einen schlechten Ruf — zu Unrecht. Durch Schwindeleien wird das Sozialleben erträglich. Wer die Wahrheit vertuscht, macht sich und andere glücklicher. Vor allem in der Liebe. Unsere Autorin hat die Suche nach einer passenden Wohngemeinschaft in Berlin nachhaltig verstört. Es ist ein Problem, das fast alle einmal betrifft und über das fast keiner sprechen möchte: Philosoph Wilhelm Schmid will das ändern und hat dafür einen neuen Begriff geschaffen: Der Kiez ist am Wochenende sein Zuhause: In öffentlichen Erklärungen solidarisierte sich der Carneval Erotica mit der am selben Tag verbotenen Fuckparade.

Die Demonstration fand am Juli statt und bewegte sich mit einer ungenannten Zahl an Teilnehmern und mehreren zehntausend Zuschauern über den Kurfürstendamm. Nach der ersten Veranstaltung wurde kein weiterer Carneval Erotica durch das Ordnungsamt genehmigt. Dieser Artikel befasst sich mit einem Klub in Berlin. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.

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